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deutsch > Ästhetische Chirurgie > Körper > Behandlung des vermehrten Schwitzens

Die Behandlung desvermehrten Schwitzens(Hyperhidrosetherapie)

Schwitzen ist das natürliche menschliche Kühlsystem der Haut.
Für rund 1% der Bevölkerung bedeutet Schwitzen jedoch eine starke Belastung, da die Betroffenen unter "idiopathischer Hyperhidrose" (= übermäßige Schweißbildung) leiden.
Schweiß wird im menschlichen Körper von über 2-3 Mio Schweißdrüsen produziert und besteht im wesentlichen aus Wasser, Kochsalz und Stoffwechselprodukten. Eine maximale Produktionsmenge von bis zu 10 Litern Schweiß am Tag sind möglich. Man unterscheidet ekkrine und apokrine Schweißdrüsen. Erstere sind über den gesamten Körper verteilt, während sich letztere an der Haarbasis, im Gesicht und vorwiegend im Achsel - und Genitalbereich befinden.

Prinzipiell wird zwischen primärer und sekundärer Hyperhidrose unterschieden.

Bei der primären Form ist die genaue Ursache nicht bekannt. Besondere Situationen wie Angst, Schmerz oder Stress können die vermehrte Schweißproduktion auslösen oder verstärken.

Bei der sekundären Form kann vermehrtes Schwitzen symptomatisch vorkommen als Folge von Medikamenteneinnahme oder Erkrankungen wie z.B.:

  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Tumoren
  • Hormonstörungen
  • Neurologischen Erkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Infektionskrankheiten (Tuberkulose, Malaria)

Behandlung des vermehrten Schwitzens operativ

OP-Dauer: Ca. 1 - 1,5 Stunden
Klinikaufenthalt: Ambulant
Narkose: Örtliche Betäubung (Lokalanästhesie)
Nachbehandlung: Tragen eines Kompressionsverbandes für 3 Tage
Gesellschaftsfähig: Sofort
Sport: Nach 4-6 Woche

Die sekundäre Hyperhidrose wird durch eine Therapie der Grunderkrankung behandelt.

Bei der primären Hyperhidrose kommen prinzipiell folgende Therapieansätze in Betracht:

  • Konservativ: Topische Antiperspirantien wie Aluminiumchloridlösung, Leitungswasser-Iontophorese, orale Anticholinergika, intradermale Botulinumtoxin A-Injektionen.
  • Operativ: Offene Schweißdrüsenexzision, endoskopische transthorakale Sympathektomie, subkutane Schweißdrüsensaugkürettage.

Insbesondere die axilläre Hyperhidrose stellt für die Betroffenen ein großes Problem dar, da sie dadurch in ihren sozialen Kontakten und in ihrer Lebensqualität erheblich eingeschränkt werden. Die o.g. konservativen Therapieoptionen führen meist nicht zu einer wesentlichen Verbesserung der Situation. In diesen Fällen kann die intradermale Injektion von Botulinumtoxin A oder die chirurgische Saugkürettage indiziert sein.

Natürlich können und sollen diese Informationen kein fachärztliches Aufklärungsgespräch ersetzen.
Wenn Sie weitere Infomationen wünschen, bitten wir Sie um eine
Terminvereinbarung für ein individuelles, informatives und sachliches Beratungsgespräch
.
Wir beraten Sie gern.


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