Die Form und Größe ihrer Brust sind für viele Frauen einer der wichtigsten Aspekte ihrer Figur. Sowohl bei genetisch bedingter Anlage eines kleinen Busens als auch bei Minimierung nach Schwangerschaft, Stillperioden oder starker Gewichtsreduktion und Asymmetrien kann mit der operativen Brustvergrößerung die Körperform entscheidend verbessert werden. Hierbei ist das Ziel der Operation, die neue Brustform der individuellen Körpersilhouette entsprechend anzupassen. Zur Erlangung dieses Zieles werden Implantate aus Silikongel verwendet.
Aus gegebenem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass Frau Dr. Hellmann zu keinem Zeitpunkt Implantate der Hersteller PIP oder Rofil verwendet hat. Zum Einsatz kommen ausschließlich hochwertige Implantate des Herstellers Allergan.
Prinzipiell wird bei der Operation ein Hautschnitt entweder in der Brustumschlagsfalte, am Rand der Brustwarze oder in der Achselhöhle gelegt. Üblicherweise verheilen die Narben sehr unauffällig.
Durch den Hautschnitt erfolgt die Präparation der Implantathöhle, die entweder hinter der Brustdrüse oder hinter dem Brustmuskel liegt. In diese wird das gewählte Implantat dann eingelegt.
Vor dem Wundverschluss werden dünne Drainageschläuche in die Implantathöhle eingebracht, über die Blut und Wundsekret ablaufen. Ein fester Pflasterverband fixiert die Implantate und komprimiert das Operationsgebiet für 3 Tage, ein Spezial-BH wird noch am Operationstag angelegt. Dieser BH sollte für die Dauer von 6 Wochen getragen werden.
Der erfahrene Operateur bestimmt gemeinsam mit der Patientin vor der Operation, welche Form und welches Volumen das Implantat aufweisen sollte. Die Implantate unterliegen einem Alterungsprozess. Ein routinemäßiges Wechseln eines Implantates ist jedoch ohne weitere Auffälligkeiten nicht notwendig. Klinische und moderne radiologische Untersuchungsmethoden erlauben eine genaue Beurteilung Ihres Implantates in Ihrem Körper.
Brustvergrößerung
OP-Dauer: 1 bis 1,5 Stunden
Klinikaufenthalt: 1 Nacht
Narkose: Vollnarkose
Nachbehandlung: Tragen eines speziellen BH für 6 Wochen
Gesellschaftsfähig: Sofort
Sport: Nach 4-6 Wochen
Anfang der 90er-Jahre wurde die Sicherheit von Silikongel-Implantaten angezweifelt, da einige Frauen über Gelenkschmerzen, Fieber, Müdigkeit und Brustschmerzen (Symptome wie bei Erkrankungen des Immunsystems) nach Implantation von Silikongel-Implantaten klagten. Viele wissenschaftliche Studien haben mittlerweile nachweisen können, dass es keine medizinischen Bedenken gegen das Einbringen von Silikongel-Implantaten geben muss. In Einzelfällen ist eine Unverträglichkeit jedoch nicht auszuschließen. Insgesamt gesehen ist eine Brustvergrößerung eine komplikationsarme Operationsmethode mit einem hohen Grad an Effizienz und Sicherheit. Vor der Operation bitten wir Sie abhängig von Ihrem Alter eine Ultraschalluntersuchung der Brust (bei sehr jungen Patientinnen) oder eine Mammographie zum Ausschluss von Knoten in den Brüsten anfertigen zu lassen und den entsprechenden Befund zum Beratungsgespräch mitzubringen. Des weiteren bitten wir Sie, zur Vermeidung von Wundheilungsstörungen auf einen Nikotinkonsum zu verzichten, keine blutverdünnenden Medikamente (z.B. Aspirin) einzunehmen und mit der Einnahme von Hormonpräparaten zu pausieren.
Unmittelbar postoperativ sind die Brüste häufig noch sehr geschwollen, ein erster Eindruck des Ergebnisses ist jedoch auch zu diesem Zeitpunkt schon möglich. Das endgültige Aussehen zeigt sich erst nach einigen Monaten. Auch nach der OP werden wir Sie natürlich gerne bei der Narbenpflege unterstützen, so dass das entsprechende Ergebnis optimiert werden kann. Wie bei jedem operativen Eingriff sind auch bei Einhaltung allergrößter Sorgfalt Komplikationen möglich. Exemplarisch seien hier die Möglichkeit einer Blutung bzw. Nachblutung genannt, des weiteren Durchblutungs, – Wundheilungs – und Sensibilitätsstörungen insbesondere der Brustwarze, Stillunfähigkeit, Tast – und Sichtbarkeit des Implantates, Asymmetrien, Flüssigkeitsansammlungen im Wundbereich (Serome), Kapselfibrose, Thrombose, Embolie und störende Narben. Die Thrombose – und Emboliegefahr Gefahr wird durch eine frühe Mobilisation nach der Operation sowie die Gabe von Heparin minimiert. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie werden von uns gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch ausführlich über das OP-Verfahren und die damit verbundenen möglichen Risiken informiert Wir führen eine Brustvergrößerung ausschließlich zu Ihrer eigenen Sicherheit stationär und in Vollnarkose durch. Der Aufenthalt beträgt 1-2 Tage. Dadurch ist eine postoperative Überwachung auch während unserer Abwesenheit durch professionelles und erfahrenes medizinisches Personal gewährleistet.
Natürlich können und sollen diese Informationen kein fachärztliches Aufklärungsgespräch ersetzen.
Wenn Sie weitere Infomationen wünschen, bitten wir Sie um eine
Terminvereinbarung für ein individuelles, informatives und sachliches Beratungsgespräch.
Wir beraten Sie gern.