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deutsch > Ästhetische Chirurgie > Brust > Brustverkleinerung

Brustverkleinerung / Brustreduktion

Verantwortlich dafür, dass sich eine übergroße Brust gebildet hat, können Erbanlagen oder ein Hormonungleichgewicht sein. Dieses Problem ist weder mit Medikamenten noch durch diätetische Maßnahmen zu lösen. Das Gewicht einer zu großen Brust kann zu einer schlechten Körperhaltung, Beschwerden im Halswirbelsäulenbereich und psychischen Problemen führen.

Eine Brustverkleinerung sollt jedoch erst nach Abschluss der Brustentwicklung durchgeführt werden, konkret bedeutet dies nach Erlangung der Volljährigkeit. Prinzipiell wird bei einer Brustverkleinerung der Drüsen- und Fettanteil der Brust verkleinert, gegebenenfalls neu geformt, überschüssige Haut entfernt, der Brustwarzenhof verkleinert und in seine neue Position angehoben. Hierzu sind eine Fülle von OP-Techniken beschrieben worden.

Welches Verfahren für Sie persönlich am optimalsten ist, werden wir gerne mit Ihnen im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches festlegen. Die Narben können je nach angewendeter Technik wie folgt verlaufen: Um die Brustwarze und senkrecht nach unten (I-Schnitt), um die Brustwarze herum sowie senkrecht nach unten und zur Außenseite (L-Schnitt) oder um die Brustwarze herum sowie senkrecht nach unten und weiter umgekehrt T-förmig in der Unterbrustfalte (T-Schnitt). Wenn irgend möglich, verzichten wir durch die Weiterentwicklung der Hall-Findlay-Methode auf lange Narben in dem Bereich der Brustumschlagfalte und nehmen ggf. eine zusätzliche Liposuction zur besseren Brustformung vor. Danach wird ein Spezial-BH angelegt, der für die Dauer von 6 Wochen getragen werden sollte. Vor der Operation bitten wir Sie abhängig von Ihrem Alter eine Ultraschalluntersuchung der Brust (bei sehr jungen Patientinnen) oder eine Mammographie zum Ausschluss von Knoten in den Brüsten anfertigen zu lassen und den entsprechenden Befund zum Beratungsgespräch mitzubringen.

Des weiteren bitten wir Sie, zur Vermeidung von Wundheilungsstörungen auf einen Nikotinkonsum zu verzichten, keine blutverdünnenden Medikamente (z.B. Aspirin) einzunehmen und mit der Einnahme von Hormonpräparaten zu pausieren.

Brustverkleinerung

OP-Dauer: ca. 2,5 bis 3 Stunden
Klinikaufenthalt: 2 bis 3 Nächte
Narkose: Vollnarkose
Nachbehandlung: Tragen eines speziellen BH für 6 Wochen
Gesellschaftsfähig: Sofort
Sport: Nach 4-6 Wochen

Unmittelbar postoperativ sind die Brüste häufig noch sehr geschwollen, ein erster Eindruck des Ergebnisses ist jedoch auch zu diesem Zeitpunkt schon möglich. Das endgültige Aussehen zeigt sich erst nach einigen Monaten, da die Brust der Schwerkraft folgend wieder absinkt. Auch nach der OP werden wir Sie natürlich gerne bei der Narbenpflege unterstützen, so dass das entsprechende Ergebnis optimiert werden kann.
Nach einigen Jahren kann sich das Operationsergebnis durch Gewichtsschwankungen oder den natürlichen Alterungsprozess wieder verändert haben. Eine Nachstraffung oder erneute Verkleinerung ist dann wieder möglich.

Wie bei jedem operativen Eingriff sind auch bei Einhaltung allergrößter Sorgfalt Komplikationen möglich. Exemplarisch seien hier die Möglichkeit einer Blutung bzw. Nachblutung genannt, des weiteren Durchblutungs, – Wundheilungs – und Sensibilitätsstörungen insbesondere der Brustwarze, Stillunfähigkeit, Asymmetrien, Flüssigkeitsansammlungen im Wundbereich (Serome), Thrombose, Embolie und störende Narben. Die Thrombose – und Emboliegefahr Gefahr wird durch eine frühe Mobilisation nach der Operation sowie die Gabe von Heparin minimiert. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie werden von uns gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch ausführlich über das OP-Verfahren und die damit verbundenen möglichen Risiken informiert.

Wir führen eine Brustreduktion ausschließlich zu Ihrer eigenen Sicherheit stationär und in Vollnarkose durch. Der Aufenthalt beträgt 2-3 Tage. Dadurch ist eine postoperative Überwachung auch während unserer Abwesenheit durch professionelles und erfahrenes medizinisches Personal gewährleistet.


Leider ist es seit April 2008 durch das Heilmittelwerbegesetz verboten, im Internet wie bisher Vorher-/Nachher-Bilder unserer Operationen zu zeigen, da dies als unlautere Werbung gilt. Selbstverständlich werden wir Ihnen jedoch im Rahmen Ihres persönlichen Beratungstermins dieses Fotomaterial zu Ihrem individuellen kosmetischen Problem demonstrieren und erläutern.

Natürlich können und sollen diese Informationen kein fachärztliches Aufklärungsgespräch ersetzen.
Wenn Sie weitere Infomationen wünschen, bitten wir Sie um eine
Terminvereinbarung für ein individuelles, informatives und sachliches Beratungsgespräch
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Wir beraten Sie gern.


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