koeper_A.jpg
Beratung gewünscht

Name:*
E-Mail:*
Telefon (optional):
Ihre Nachricht:

» H-Praxis Flyer

0910SimoneHellmann.pdf

Weitere Informationen für Sie im H-Praxis Flyer
pdf, 207.8K, 11/11/10
1418 downloads

deutsch > Ästhetische Chirurgie > Körper > Fettabsaugung

Fettabsaugung / Liposuction

Eine Fettabsaugung (Liposuction) ist nicht dafür gedacht, auf scheinbar bequemem Weg ein generalisiertes Übergewicht loszuwerden, sondern sie kann unschöne Fettpolster an umschriebenen Stellen des Körpers, die mittels Diät oder Sport nicht zu beseitigen sind, entfernen. Die Körpersilhouette wird dadurch modelliert. Die häufigsten Problemzonen sind Fettansammlungen an der Hüfte, dem Gesäß, den Ober- und Unterschenkeln sowie an den Oberarmen. Männer leiden häufig an lästigem Flankenfett („love handles“), an einem Kugelbauch oder Doppelkinn.
An den genannten umschriebenen Stellen kann eine gezielte, sorgfältige Absaugung des Unterhautfettgewebes die Problematik verbessern. Es gilt jedoch: Je schlanker der Patient ist und je umschriebener die Fettpolster sind, desto schöner wird das Ergebnis der Liposuction sein. Auch spielt die Beschaffenheit der Haut vor dem Eingriff eine wichtige Rolle, da diese sich durch die Operation nicht wesentlich verändern kann und wird. Die Haut sollte über eine ausreichende Straffheit und Elastizität verfügen, um sich im Anschluss an die Absaugung gut anlegen zu können.

Fettabsaugung

OP-Dauer: Je nach Region 1 - 4 Stunden
Klinikaufenthalt: i.d.R. ambulant, maximal 1 Tag
Narkose: Lokale Betäubung, Dämmerschlaf, Vollnarkose auf Wunsch
Nachbehandlung: Tragen eines speziellen Kompressionsmieders für 4-6 Wochen
Gesellschaftsfähig: Je nach Region und Ausmaß nach 2 bis 4 Tagen
Sport: Nach 6 Wochen

Je nach Ausmaß des abzusaugenden Areales wird die Absaugung in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose vorgenommen. Bei der örtlichen Betäubung erhalten Sie zuvor ein Beruhigungsmittel, das Sie in eine Art Dämmerschlaf versetzt. Sie sind somit wach, aber entspannt und schmerzunempfindlich. Dann wird das Gewebe durch eine so genannte Tumeszenzlösung (tumescere, lat.: aufblasen), die über kleine Schnitte eingebracht wird, betäubt. Bei der Lösung handelt es sich um eine große Menge eines verdünnten lokalen Betäubungsmittels mit definierten Zusatzstoffen, die neben dem Betäubungseffekt auch die intraoperative Blutungsgefahr senkt und das Absaugen der Fettzellen erleichtert, da sie sie aufquellen läßt.

Die angelegten sehr kleinen Hautschnitte fallen in der Regel nach wenigen Wochen nicht mehr auf. Über diese Zugänge wird mit einer Spezialkanüle das Fettgewebe dauerhaft und vorsichtig abgesaugt. Durch die schonende Absaugung besteht kaum die Gefahr der Verletzung von Nerven, Lymphbahnen oder größeren Blutgefäßen. Die so genannte "Vibrationskanüle" hat die früheren Absaugtechniken wesentlich verfeinert. Nach der Operation wird eine spezielle Kompressionshose angelegt, die für die Dauer von 6 Wochen getragen werden sollte. Dies dient dem Zweck, das Unterhautfettgewebe zusammenzudrücken, damit sich im abgesaugten Areal keine Flüssigkeit ansammelt und somit ein gleichmäßiges Ergebnis der Fettabsaugung gewährleistet ist. Bewegung im Sinne eines kleinen Spaziergangs ist nach der Operation sehr wichtig, da nur so die Tumeszenz-Lösung ablaufen kann. Eine zu starke körperliche Belastung sollten Sie jedoch vermeiden. Nach 2 bis 4 Wochen sind in der Regel alle Blutergüsse und Schwellungen zurückgegangen. Das endgültige postoperative Ergebnis ist nach 3 bis 6 Monaten erwarten, da bis zu diesem Zeitpunkt noch Straffungseffekte in Ihrem Gewebe stattfinden.
Wie bei jedem operativen Eingriff sind auch bei Einhaltung allergrößter Sorgfalt Komplikationen möglich. Exemplarisch seien hier die Möglichkeit einer Blutung bzw. Nachblutung genannt, des weiteren Durchblutungs, – Wundheilungs – und Sensibilitätsstörungen, Störungen des Lymphabflusses, Asymmetrien, Dellenbildung, „Übersugung“, Flüssigkeitsansammlungen im Wundbereich (Serome), Thrombose, Embolie und störende Narben. Die Thrombose – und Emboliegefahr Gefahr wird durch eine frühe Mobilisation nach der Operation sowie die Gabe von Heparin minimiert.

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie werden von uns gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch ausführlich über das OP-Verfahren und die damit verbundenen möglichen Risiken informiert. Wir führen eine Fettabsaugung sowohl ambulant als auch stationär durch. Falls Sie sich für einen stationären Aufenthalt entscheiden, beträgt dieser in der Regel einen Tag. Bei einem ambulanten Eingriff müssen Sie von einer Begleitperson abgeholt werden, da Sie keinesfalls selbst Auto fahren dürfen. Eine postoperative Überwachung durch professionelles und erfahrenes medizinisches Personal ist sowohl ambulant als auch stationär gewährleistet. Wenn der Eingriff ambulant durchgeführt wird, vereinbaren wir zu Ihrer eigenen Sicherheit in jedem Fall für den Folgetag einen Wiedervorstellungstermin mit Ihnen.
Leider ist es seit April 2008 durch das Heilmittelwerbegesetz verboten, im Internet wie bisher Vorher-/Nachher-Bilder unserer Operationen zu zeigen, da dies als unlautere Werbung gilt. Selbstverständlich werden wir Ihnen jedoch im Rahmen Ihres persönlichen Beratungstermins dieses Fotomaterial zu Ihrem individuellen kosmetischen Problem demonstrieren und erläutern.

Natürlich können und sollen diese Informationen kein fachärztliches Aufklärungsgespräch ersetzen.
Wenn Sie weitere Infomationen wünschen, bitten wir Sie um eine
Terminvereinbarung für ein individuelles, informatives und sachliches Beratungsgespräch
.
Wir beraten Sie gern.


© 2009|2011 All rights reserved
Impressum | Disclaimer