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deutsch > Ästhetische Chirurgie > Brust > Gynäkomastie

Die Gynäkomastie

Die Gynäkomastie bezeichnet die Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann, welche ein – oder beidseitig auftreten kann. Auch Männer besitzen natürlicherweise eine Brustdrüse unter der Brustwarze, die jedoch wesentlich weniger ausgeprägt ist als bei Frauen. Bei der auftretenden Vergrößerung handelt sich in der Regel lediglich um vermehrt eingelagertes Fett, meist verursacht durch Hormonstörungen, ungesunden Lebenswandel mit Übergewicht oder Einnahme anaboler Steroide. Seltener findet sich eine abnorme Vermehrung des Drüsengewebes (echte Gynäkomastie). In einzelnen Fällen kann eine Gynäkomastie auch durch einen Tumor, z.B. des Hodens, verursacht werden.

Gynäkomastie

OP-Dauer: Ca. 1,5 bis 2 Stunden
Klinikaufenthalt: Ambulant
Narkose: Örtliche Betäubung (Lokalanästhesie) oder Dämmerschlaf - bei Wunsch auch Vollnarkose
Nachbehandlung: Tragen eines Kompressionsmieders für 6 Wochen
Gesellschaftsfähig: Sofort
Sport: Nach 4-6 Wochen

Die Gewichtsreduktion steht vor jeder Gynäkomastieoperation. Ist die Männerbrust durch Alkohol,- Cannabis – oder Anabolikakonsum entstanden, versteht es sich von selbst, dass dieser einzustellen und der potentielle Operateur darüber zu informieren ist.

Bei einer reinen Fettansammlung kann eine Fettabsaugung (Liposuction) zur Beseitigung der Männerbrust ausreichen. Das überschüssige Fett wird über mehrere sehr kleine Schnitte mit einer dünnen Spezialkanüle abgesaugt. In einem zweiten Schritt kann dann bei Notwendigkeit der Restdrüsenkörper entfernt werden. Besteht eine sehr große Brust mit einem erheblichen Hautüberschuß, muss in einem zweiten Operationsschritt eine Bruststraffung erfolgen. Postoperativ wird ein Kompressionsmieder angelegt, der für die Dauer von 6 Wochen getragen werden sollte.

Vor der Operation bitten wir Sie, eine urologische Untersuchung mit Ultraschall des Hodens und eine Hormonbestimmung im Blut durchführen zu lassen und den entsprechenden Befund zum Beratungsgespräch mitzubringen. Des weiteren bitten wir Sie, zur Vermeidung von Wundheilungsstörungen auf einen Nikotinkonsum zu verzichten und keine blutverdünnenden Medikamente (z.B. Aspirin) einzunehmen.

Wie bei jedem operativen Eingriff sind auch bei Einhaltung allergrößter Sorgfalt Komplikationen möglich. Exemplarisch seien hier die Möglichkeit einer Blutung bzw. Nachblutung genannt, des weiteren Durchblutungs, – Wundheilungs – und Sensibilitätsstörungen insbesondere der Brustwarze, Asymmetrien, Farbveränderungen der Haut im operierten Bereich, Reliefverformungen der Brust oder auch Verziehungen der Brustwarzen, Flüssigkeitsansammlungen im Wundbereich (Serome), Thrombose, Embolie und störende Narben. Die Thrombose – und Emboliegefahr Gefahr wird durch eine frühe Mobilisation nach der Operation sowie die Gabe von Heparin minimiert.

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie werden von uns gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch ausführlich über das OP-Verfahren und die damit verbundenen möglichen Risiken informiert.

Wir führen die operative Behandlung der Gynäkomastie ambulant oder stationär und je nach Wunsch in lokaler Betäubung oder Vollnarkose durch. Bei einer stationären Operation beträgt der Aufenthalt 1-2 Tage. Dadurch ist eine postoperative Überwachung auch während unserer Abwesenheit durch professionelles und erfahrenes medizinisches Personal gewährleistet.

Natürlich können und sollen diese Informationen kein fachärztliches Aufklärungsgespräch ersetzen.
Wenn Sie weitere Infomationen wünschen, bitten wir Sie um eine
Terminvereinbarung für ein individuelles, informatives und sachliches Beratungsgespräch
.
Wir beraten Sie gern.


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