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pdf, 207.8K, 23/10/09, 626 downloads

deutsch > Ästhetische Chirurgie > Kopf > Die Ohrkorrektur/ Otopexie

Die Ohrkorrektur/Otopexie

Korrigierende Eingriffe an der Ohrmuschel werden überwiegend aus ästhetischen Gründen durchgeführt.
In der Mehrzahl der Fälle handelt es sich um abstehende Ohrmuscheln.
Das Ziel einer Otoplexie ist eine regelrechte Stellung und ein natürliches Relief der Ohrmuschel ohne wesentliche Zeichen eines operativen Eingriffes.

Meist werden Kinder im Alter zwischen vier und vierzehn Jahren behandelt. Die Ohren erreichen Ihre endgültige Größe bereits im Alter von vier Jahren. Eine Ohrkorrektur ist jedoch auch jederzeit bei Erwachsenen möglich. Die Verfahren sind für Erwachsene als auch für Kinder grundsätzlich identisch.

Eine Vielzahl operativer Techniken wurde in der Vergangenheit beschrieben, was den Schluss zulässt, dass es keine universelle Technik gibt. Alle beschriebenen Operationstechniken können auf drei Grundprinzipien zurückgeführt werden: Reine Nahttechniken, reine Schnitt-Ritz-Techniken und eine Kombination beider Verfahren. Der Schnitt verläuft dabei an der Rückseite des Ohres und ist daher von außen kaum sichtbar.

Ohrkorrektur

OP-Dauer: Ca. 1 Stunde
Klinikaufenthalt: Ambulant
Narkose: Örtliche Betäubung, ggf. mit Dämmerschlaf; Vollnarkose auf Wunsch
Nachbehandlung: Tragen eines speziellen Verbandes für 1 Woche
Gesellschaftsfähig: Sofort
Sport: Nach 6 Wochen

Der Patient erhält zunächst für eine Woche einen Kopfverband, danach empfehlen wir das Tragen eines Stirnbandes für insgesamt sechs Wochen, in den letzten drei Wochen ausschließlich nachts.

Wie bei jedem operativen Eingriff sind auch bei Einhaltung allergrößter Sorgfalt Komplikationen möglich. Exemplarisch seien hier die Möglichkeit einer Blutung bzw. Nachblutung genannt, des weiteren Durchblutungs, – Wundheilungs – und Sensibilitätsstörungen, Infekte, Asymmetrien, störende Narben bzw. Keloidbildung oder Fadengranulome. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie werden von uns gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch ausführlich über das OP-Verfahren und die damit verbundenen möglichen Risiken informiert.

Wir führen eine Otopexie je nach Wunsch sowohl ambulant als auch stationär und in Lokalanästhesie oder in Vollnarkose durch. Der stationäre Aufenthalt beträgt einen Tag. Eine postoperative Überwachung durch professionelles und erfahrenes medizinisches Personal ist stets gewährleistet.

Leider ist es seit April 2008 durch das Heilmittelwerbegesetz verboten, im Internet wie bisher Vorher-/Nachher-Bilder unserer Operationen zu zeigen, da dies als unlautere Werbung gilt. Selbstverständlich werden wir Ihnen jedoch im Rahmen Ihres persönlichen Beratungstermins dieses Fotomaterial zu Ihrem individuellen kosmetischen Problem demonstrieren und erläutern.

Natürlich können und sollen diese Informationen kein fachärztliches Aufklärungsgespräch ersetzen.
Wenn Sie weitere Infomationen wünschen, bitten wir Sie um eine
Terminvereinbarung für ein individuelles, informatives und sachliches Beratungsgespräch
.
Wir beraten Sie gern.

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